Das Bewerbungsverfahren

Hat man ein interessantes Arbeitsangebot gefunden, kann es erst einmal schwierig sein, sich in der Bewerbung gegen viele andere, darunter einheimische und englischsprachige Konkurrenten durchzusetzen. Aber wenn man ein paar Tipps zu den neuseeländischen Bewerbungsformalitäten beherzigt und vor allem nett und freundlich auftritt, hat man es leichter als man vermutlich glaubt.

Anders als in Deutschland ist es in Neuseeland unüblich, riesige Bewerbungsmappen mit Zeugnissen loszuschicken. In der ersten schriftlichen Bewerbung müssen nur das Anschreiben und der Lebenslauf enthalten sein. Die Bewerbungsbilder, Referenzen und Zeugnisse übergibt man erst beim Vorstellungsgesrpäch! Besonders die persönlichen Referenzen werden gern genauer begutachtet, um einen Eindruck vom Wesen des Bewerbers zu bekommen. Wer sich zum ersten Mal in Neuseeland um einen Arbeitsplatz bewirbt und noch keine Referenz von einem dortigen Arbeitgeber vorzuweisen hat, sollte sich eine von einem deutschen Arbeitgeber schreiben lassen (natürlich auf Englisch übersetzt). Es geht dabei nicht darum, seine tollen Qualitäten im jeweiligen Arbeitsbereich aufzulisten... Neuseeländern ist vor allem die Sympathie wichtig! Wer nett und freundlich ist, wird eher genommen - auch wenn die Zeugnisnoten nicht "sehr gut" sind.

Neben positiven Referenzen sind natürlich eine gute schriftliche Bewerbung und ein glattlaufendes Vorstellungsgespräch hilfreich, um bei der Jobsuche erfolgreich zu sein.


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